Die zunehmende Komplexität der Märkte bei gleichzeitig intensiverem Wettbewerb und immer schnelleren Innovationszyklen ist eine breit diskutierte Entwicklung. Erfolgreiche Unternehmen befassen sich daher intensiv mit der Frage, wie widerstandsfähig ihre Organisation auf solche Veränderungen reagieren kann. Ein wichtiges Element in der Resilienz eines Unternehmens ist die Fähigkeit, agil – also schnell und flexibel – auf relevante Entwicklungen reagieren zu können. Schon 2001 formulierten die Väter des “agilen Manifests”:

“Reagieren auf Veränderung steht über dem Befolgen eines Plans. Moderne IT-Systeme spielen hierbei eine elementare Rolle.”

Vernetzt erfolgreich in die Zukunft: The Connected Company. © psdesign1 - fotolia.com

Adaption

In einem ersten Schritt kann das Unternehmen sich umorganisieren, um sich so an die neuen Verhältnisse anzupassen. Eine solche Adaption erfordert zunächst ein sensibles System zur Wahrnehmung solcher Veränderungen. Den Auslöser liefern heute Systeme unter den Schlagworten Analytics und Big Data, die laufend und in Echtzeit Daten auswerten und vergleichen.

Anpassungsprozesse zu entwerfen und im Rahmen von Change Management im Unternehmen zu verankern setzt heute intensive, interdisziplinäre Kommunikation voraus – und das nicht mehr nur intern, sondern zunehmend auch mit externen Stakeholdern. Hier spielen soziale Plattformen wie IBM Connections, Microsoft Sharepoint oder Google for work ihre Stärken aus.

Formale Prozesse schneller anpassen zu können, ohne zeit- und kostenaufwändige Projekte starten zu müssen, ist schließlich durch Systeme für Regelmanagement, Prozessautomation und mathematische Optimierung möglich. Hier sind die Unternehmen gefordert, ihre Resistenz gegen Veränderungsprozesse proaktiv zu stärken.

Innovation

Ziel ehrgeiziger Unternehmen kann aber nicht nur sein, sich im Rahmen des bestehenden Geschäftes an neue Faktoren anzupassen. Tatsächlich bieten solche Veränderungen auch neue Chancen, die es zu nutzen gilt. Hier kommt die Fähigkeit zum Tragen, Innovationen zu fördern und schnell zur Marktreife zu bringen. Solche Prozesse finden selten top-down statt. Sie sind vielmehr Ergebnisse selbst-organisierender Teams und Prozesse, von denen im besten Fall mehrere parallel laufen. Auch hier unterstützen soziale Netzwerke durch hierarchiefreie Informations- und Kommunikationskanäle.