Bringen Sie Ihre Messaging-Informationen in die Cloud

Für Sie sind Cloud-Services nicht nur ein Marketinghype? Sie setzen bereits heute auf SaaS Lösungen um Ihre Geschäftsprozesse zu unterstützen? Oder suchen Sie nach einer Möglichkeit, die bei Ihnen installierte Software mit den Messaging- und Calendaring-Komponenten von IBM Notes zu verbinden? Genau wie Sie nutzen bereits viele Unternehmen Cloud-basierte Anwendungen. Dazu zählt zum Beispiel salesforce.com mit seiner Kundenmanagement-Lösung oder das Sage Customer Relationship Management (CRM).

Was fehlt ist häufig die Schnittstelle, die moderne Online-Systeme mit Ihrer unternehmensinternen, sicheren Messaging und Collaboration Infrastruktur verbindet. Unser „domino.connector“ stellt sich dieser Herausforderung. Er schafft eine Brücke zwischen interner Infrastruktur und externen Cloud-Diensten oder CRM-Anwendungen, die den hohen Compliance und Governance Anforderungen eines Unternehmens entspricht. Ein Schwerpunkt des domino.connector liegt im E-Mail Management.

Synchronisieren Sie Ihre E-Mails und Termine komfortabel und entsprechend Ihrer Compliance-Richtlinien

Der serverbasierte domino.connector wurde auf Basis von Web-Services entwickelt. Die Lösung synchronisiert Informationen anhand eines Regelwerks zwischen dem internen IBM Notes System und einer Drittanwendung. Dieses System kommt zum Beispiel bei salesforce.com zum Einsatz.

Nutzer dieser Online-CRM-Lösung können den Kundenprofilen in salesforce.com direkt aus ihrem IBM Notes heraus Vorgänge und Informationen zuordnen. Sie können Aufgaben und Termine komfortabel abgleichen, ohne dazu die Anwendung wechseln zu müssen. Werden in salesforce.com E-Mails generiert, werden diese automatisch auch an IBM Notes übergeben. Sie durchlaufen vor dem Versand den vollständigen Compliance Prozess. Der domino.connector ermöglicht somit eine nahezu vollständige Integration der Messaging-Funktionalität in salesforce.com.

Der gesamte Mailbestand verweilt stets im sicheren Intranet. Der Versand von Informationen erfolgt über Ihr E-Mail System IBM Notes entsprechend Ihrer Unternehmensrichtlinien.

A lock inside a cloud drawn by a business man

Funktionsweise des domino.connector

Der domino.connector arbeitet serverbasiert, Ihr IBM Notes Client muss nicht angepasst werden. Gleiches gilt auch für die Mailschablone und die Mail-Server. Der domino.connector wurde so konzipiert, dass er über Schnittstellen in die Infrastruktur des Zielsystems integriert wird. Grundlage des domino.connectors sind Web-Services, die auf der Domino-Seite vom domino.connector bereitgestellt werden.

Wir empfehlen, einen webfähigen IBM Domino-Server zur Kommunikation mit externen Cloud-Anwendungen einzusetzen. Um die Verbindung mit den internen IBM Notes-Servern herzustellen, kann das IBM Notes eigene Protokoll verwendet werden. Maildatenbanken müssen nicht im Internet platziert werden, sondern können hierbei sicher im Intranet verbleiben.

Die Architektur kann demnach zum Beispiel wie folgt aussehen

Domino Connector Infrastructure

Schnittstelle für Ihre Messaging-Infrastruktur

WebService Quell-System Lotus Notes Domino Verarbeitung/
Nutzung
Ziel-System
Salesforce.com
1. E-Mail a.) Ordnerliste anzeigen
b.) Ordnerinhalte anzeigen
c.) Mail anzeigen
Nutzen
Versenden Erzeugen
Löschen Zum Löschen markieren
Änderung übernehmen Ändern
2. Kalender Gesamter Inhalt Gesamter Inhalt
3. Aufgaben Anforderung übernehmen Erzeugen, ändern, löschen

Der domino.connector dient als Schnittstelle für Ihre Messaging-Infrastruktur und das externe Ziel-System. Die Verarbeitung auf IBM Notes Seite erfolgt serverbasiert über Lotusscript-Befehle. Für die Kommunikation mit dem externen Zielsystem stehen daher verschiedene Web-Service Komponenten zur Verfügung.

domino.connector Module

Der domino.connector ist modular aufgebaut. Seine Komponenten können somit unabhängig voneinander betrieben werden.

mail.connector

Die im Modul mail.connector enthaltenen Web-Services ermöglichen es dem Zielsystem, wie zum Beispiel salesforce.com, die E-Mail Inhalte sowie alle Ordner darzustellen. Das Zielsystem kann mit dem mail.connector außerdem den vollen Funktionsumfang bei dem Bearbeiten von E-Mails abbilden. Hierzu gehört auch das Ändern und Löschen von E-Mails.

Darüber hinaus können E-Mails mit dem mail.connector im Zielsystem erzeugt und an die Domino-Infrastruktur übergeben werden. Der Versand findet schließlich im Namen des Erstellers in der Domino-Infrastruktur statt. Die Unternehmensrichtlinien werden hierbei beachtet.

calendar.connector

Der calendar.connector synchronisiert die Kalender-Inhalte beider Systeme. Termine, die in IBM Notes erstellt wurden, werden entsprechend auch im Zielsystem angezeigt und umgekehrt.

task.connector

In IBM Notes erstellte Aufgaben werden mit dem task.connector an das Zielsystem übergeben. Zuweisungen und Änderungen werden entsprechend synchronisiert.

domino.middleware am Beispiel salesforce.com

Um die Kommunikation zwischen salesforce.com und dem domino.connector zu automatisieren, bedarf es einer Middleware. Wir erarbeiteten in enger Zusammenarbeit mit einem Kunden eine Lösung, die den Abgleich zeitgesteuert vornimmt und zugleich Dubletten vermeidet. IBM Notes und salesforce.com können mit der von TIMETOACT entwickelten Middleware ohne großen Aufwand verbunden werden.

Ein großer Vorteil unserer Lösung besteht darin, dass neben dem Server für den domino.connector nur ein weiterer, zusätzlicher Domino-Server benötigt wird. Dieser sollte bevorzugt in einem sicheren DMZ stehen. Die Kommunikation zwischen den Servern erfolgt über das sichere https-Protokoll, beziehungsweise bei Bedarf über IP-Tunnel.

In der Middleware können Sie steuern, welche User mit dem Abgleich arbeiten, welche Abgleiche (Events, Tasks, Löschungen) User-bezogen stattfinden und in welchem Intervall dies geschehen soll. Es laufen Prozesse für das Lesen, Schreiben und Löschen der Datensätze. Um beide Systeme dauerhaft synchron zu halten finden außerdem diverse Prüfungen statt.

Installation in nur 30 Minuten

Die TIMETOACT Middleware-Lösung ist mit nur wenigen Handgriffen einsatzbereit:

  • Anpassung der domino.middleware an die salesforce.com-Lizenzen gebundenen Web-Services
    (generiertes JAR-File muss in den Webservice-Clients der domino.middleware integriert werden)
  • Anpassung der Tabellen für Events und Tasks in salesforce.com um vier Felder
  • Bei Bedarf: Anpassung der Masken in salesforce.com

Die Installation und Konfiguration des domino.connectors dauert bei bestehendem Domino-Server nur etwa 30 Minuten. Bei bestehender https-Verbindung der Domino-Server ist die domino.middleware bereits nach rund zwei Stunden einsatzbereit. IBM Notes, salesforce.com und die gesamte Domino-Serverinstallation können entsprechend an einem einzigen Tag miteinander verbunden werden.

Hinweis: Unsere domino.middleware eignet sich auch zum Verknüpfen anderer Software, wie zum Beispiel dem Sage CRM oder SAP by Design, mit IBM Notes. Wir stehen Ihnen gerne bei Fragen zu Ihrem konkreten Einsatzwunsch zur Verfügung.

Weitere Funktionen und Spezifikationen

Zugriff domino.connector

Die Web-Services werden mit einem technischen oder einem autorisierten Nutzer (User-Credentials, Trusted Server) verwendet. Greift ein technischer Nutzer auf die Web-Services zu, werden seine Userdaten gespeichert. Informationen können somit konkret zugeordnet werden.

Protokollierung und Compliance

Die Aktionen, die auf den IBM Notes Datenbanken erfolgen, werden protokolliert. Gleiches gilt für Infrastrukturmeldungen wie Fehler oder Abbrüche. Diese Meldungen werden im domino.connector bzw. in der domino.middleware selbst vorgehalten.

Verarbeitungsmodi

Der domino.connector kann Informationen sowohl ad-hoc als auch im Batchmodus verarbeiten. Beide Varianten können variabel und entsprechend der Unternehmenskonfigurationen ausgewählt werden.

Die domino.middleware arbeitet im Batchmodus. Das genaue Intervall kann für jeden Prozess einzeln eingestellt werden.

Zugriff domino.middleware

Die Nutzung der Webservices erfolgt mit einem technischen Nutzer.

Konfiguration

Die Konfiguration des domino.connector sowie der domino.middleware erfolgt über diverse Parameter in der Anwendung selbst. Die vorhandene IBM Notes Domino Infrastruktur muss in der Regel nicht angepasst werden.

Spezifikation

Der domino.connector kommuniziert mit allen Systemen ab IBM Lotus Notes / Domino V7.

Für den Schnittstellenserver, auf dem der domino.connector bzw. die domino middleware platziert wird, empfehlen wir das Verwenden der Domino Version ab 8.5.2.

Weitere Einschränkungen sind nicht bekannt.

Die Skalierung ist abhängig von der Anzahl der Nutzer, die gleichzeitig über das Internet zugreifen. Es können, je nach Server-Ausstattung, mehrere domino.connectoren gleichzeitig genutzt werden. Auch die domino.middleware ist, wie im IBM Notes Umfeld üblich, beliebig oft installierbar.