Wie bleibt man als Bankhaus im heutzutage stark umkämpften Finanzsektor wettbewerbs- und zukunftsfähig? Wie mobilisiert man Ressourcen und Wissen an den richtigen Stellen? Man stärkt sich intern. Dazu müssen Mitarbeiter optimal vernetzt sein, das Unternehmenswissen allen zugänglich gemacht werden und das stärkenorientierte Arbeiten gefördert werden. Dazu gehört ein kultureller Wandel im Unternehmen, der zielführend gelenkt werden muss. In Zusammenarbeit mit den Consultants von TIMETOACT hat die Sparda-Bank München diesen Wandel in Angriff genommen. Ein klassisches Intranet reichte hier nicht: Es wurde ein einzigartiges Social Intranet eingeführt, welches nun den erfolgreichen Grundstein für die Digitale Transformation der Bank darstellt.

„Mit einer Bank kann man viel anfangen, wenn man nicht darauf schläft“ sagte einst der Ingenieur und Dichter Erhard Horst Bellermann. Schlummern ist im Digitalen Zeitalter passé: Die Finanzwelt und ihre Kunden sind 24/7 aktiv. Die Bedürfnisse und Angewohnheiten der Verbraucher haben sich stark verändert. Schalterbanking war gestern, heute muss alles schnell, online und mobil verwaltbar sein. Doch ganz auf die traditionellen Dienstleistungen einer Bank verzichten? Nein. In diese Bresche versuchen immer mehr FinTechs zu springen, mit „quick and easy solutions“, die mit Kreditvergaben bis hin zu Trading-Ratgeber locken. Die Konkurrenz dieser neuen Technologien ist nicht zu leugnen. Bankhäuser müssen darauf reagieren, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Schaffen sie das, ist der Erfolg garantiert, denn sie haben bereits einen loyalen und vertrauenden Kundenstamm, mit dem sie gemeinsam und dynamisch die Digitale Revolution nutzen können. Hierfür bedarf es aber eines Unternehmens, dessen Mitarbeiter intern effizient vernetzt sind und kollaborativ optimal arbeiten. Die Sparda-Bank München hat sich dafür entschieden, diese Digitale Transformation anzugehen. Es entsteht eine zukunftsfähige Bank, von deren internen Struktur alle profitieren werden: die Mitarbeiter, die Kunden, die Zahlen und das Gemeinwohl.

 

Ade klassisches Intranet, Grüß Gott Social Intranet!

 

Das alte Intranet-System der Sparda-Bank München basierte auf Lotus Notes Datenbanken. Diese gezielt zu durchsuchen war mühsam und zeitaufwändig – wenn man überhaupt wusste, wo es zu suchen galt. Meldungen jeglicher Art wurden über eine Funktion namens „Schlagzeilen“ verbreitet, ungefiltert nach Thema oder Wichtigkeitsgrad. Jeder bekam alles, egal ob für ihn relevant oder nicht. Später auf Gesehenes wieder zugreifen? In der Meldungsflut fast unmöglich. Diese Wissensfragmentierung erschwerte das (Zusammen) Arbeiten auf allen Niveaus. Dabei ist die Sparda-Bank München ein stärkenorientiertes Unternehmen, dem der richtige und sinnvolle Einsatz der Arbeitnehmer äußerst wichtig ist. Die Mitarbeiter sollen sich in ihren Rollen wohlfühlen, sich weiterentwickeln und sowohl der Bank als auch dem Allgemeinwohl durch ihre Arbeit Gutes tun. Die Sparda-Bank München hatte schon lange erkannt, was ihre kostbarsten Ressourcen sind: der Mensch und sein Wissen. Doch diese voll auszuschöpfen? Eine große Hürde. Gabi Bauer aus der Unternehmensentwicklung: „Jeder Mitarbeiter hat sein Wissen, seine Ideen, seinen Input, den er geben möchte, und den er bei uns gerne beitragen darf zum Wohle der Bank. Wir wollen vorwärtskommen, die Vision des Allgemeinwohlstärkens umsetzen. Dafür war es nötig, mehr Transparenz und Offenheit in unsere Firma zu bringen, die Mitarbeiter viel mehr mit einzubeziehen und die Informationen immer zielgruppengerecht und wirklich aktuell an die Mitarbeiter zu bringen. Alle und alles sollten in Zukunft viel besser vernetzt sein.“ Das neue Intranet wurde SpardaNet getauft.

Das Einführen eines Social Intranets bestehend aus IBM Connections und dem IBM Connections Engagement Center (früher bekannt als XCC – Web Content & Custom Apps Extension) bringt der Sparda-Bank München viele nützliche Neuerungen. In einem zweiten Schritt wird dies auch der Kundschaft dienen, z.B. durch einen flexibleren, effizienteren Kundenservice. Die Bank profitiert vor allem von der Vernetzung und der offenen Bereitstellung von Wissen. Anstatt Informationen nur einseitig von oben zu bekommen, können sich nun alle einbringen, diskutieren, kommentieren. Das System ist weitgehend intuitiv. Alle können schnell und einfach Inhalte erstellen. So melden und finden sich Spezialisten, das Wissen vermehrt sich. Es ist jederzeit leicht abrufbar, technische Barrieren gehören der Vergangenheit an. So haben sich bereits drei Geschäftsstellen zu einer Community gruppiert – einem virtuellen Arbeitsraum – in der Informations- und Erfahrungsaustausch stattfinden. Das gemeinsame Lösen von ähnlichen Problemen, das Erarbeiten von Strategien findet nun auf viel fruchtbarerem Boden statt. Dasselbe gilt für die Vernetzungen zwischen einzelnen Mitarbeitern.

“Jeder Mitarbeiter hat sein Wissen, seine Ideen, seinen Input, den er geben möchte, und den er bei uns gerne beitragen darf zum Wohle der Bank. Wir wollen vorwärtskommen, die Vision des Allgemeinwohlstärkens umsetzen. Dafür war es nötig, mehr Transparenz und Offenheit in unsere Firma zu bringen, die Mitarbeiter viel mehr mit einzubeziehen und die Informationen immer zielgruppengerecht und wirklich aktuell an die Mitarbeiter zu bringen. Alle und alles sollten in Zukunft viel besser vernetzt sein.”

– Gabi Bauer, Unternehmensentwicklung Sparda-Bank München

Der Weg ins SpardaNet und seine Zukunft

 

Es ist nicht leicht, den Unternehmenskulturwandel herbeizuführen, den ein interaktives, soziales Intranet mit sich bringt. Wer das Potenzial von IBM Connections und des IBM Connections Engagement Centers voll ausschöpfen will, muss bereit sein offen mit seinem Wissen umzugehen, sich daran gewöhnen, öffentlich Fragen und Antworten zu geben. Es muss der Wille da sein, sich zu vernetzen, um gemeinsam mit anderen das große Ganze voranzubringen. Am einfachsten ist es, wenn die Leitfiguren des Unternehmens mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb hat das Projektteam den Vorstand und Betriebsrat von Anfang an in die Mission „Social Intranet“ miteinbezogen … und konnte restlos überzeugen. Der Nutzen eines Social Intranet erschließt sich jedoch nicht unbedingt von allein, das wussten die Consultants von TIMETOACT. Mit dem Projektteam der Sparda-Bank München planten sie eine Roadshow. Mehrere Wochen lang nach dem Launch ging das Projektteam in jede Filiale, jede Abteilung und erklärte, nahm Fragen und Sorgen an, gab eine Basisschulung. Das veranschaulichte den Mehrwert von SpardaNet und half Einstiegshürden abzubauen. Der Aufwand hat sich gelohnt. Immer mehr Mitarbeiter probieren sich im SpardaNet aus, stellen Fragen, geben Antworten, posten Inhalte. Nach und nach wird das alte Intranet abgeschafft, SpardaNet wird dann die einzige Plattform sein. Die Content-Fragmentierung wird mit diesem Single Point of Truth endlich ein Ende nehmen.

In Zukunft sollen auch externe Nutzer und mobile Verfügbarkeit – „das ist besonders für die Vorstände und Manager wichtig“ – zum Portfolio kommen, doch hier sind zunächst noch Datenschutz und Sicherheitsfragen zu klären, etwas, womit keine Bank scherzt.

Das Social Intranet „SpardaNet“ ist für die Sparda-Bank München eine optimale Lösung, da seine kollaborative, soziale Natur ganz der Vision von Bankenchef Helmut Lind entspricht. Die Sparda-Bank München ist ein Paradebeispiel für einen Wandel in der Unternehmenskultur, der sich durch das Verständnis für den Menschen definiert, der diesen Wandel mitmachen soll. Alle Ansätze haben sich an den Bedürfnissen und Gewohnheiten des modernen Mitarbeiters orientiert. Die Technologie war nicht das Ziel, nur die Unterstützung. Denn auch in einem veränderlichen, leistungsorientierten Markt sind und bleiben der Mensch und sein Wissen die Schlüssel zum Erfolg. Diese sind bei der Sparda-Bank München nun optimal vernetzt und einsetzbar. Für eine agile, dienstleistungsstarke Bank der Zukunft, die niemals schläft.

Logo Sparda-Bank

Über Sparda-Bank München:

Die Sparda-Bank München ist Bayerns größte Genossenschaftsbank. Zu ihrem Geschäftsgebiet Oberbayern gehören 48 Filialen. Das neue Social Intranet vernetzt die Mitarbeiter der Zentrale und der 48 Geschäftsstellen.

Ausgangssituation

Das ursprüngliche Intranet der Sparda-Bank München hatte keinen Single Point of Entry. Informationen waren schwer zu finden, wurden nicht zielgerichtet verteilt. Es bestand eine allgemeine Wissensfragmentierung, eine unternehmensweite Suche gab es nicht. Kontakte zwischen Mitarbeitern oder Geschäftsstellen waren schwierig herzustellen. Die Kommunikation war hauptsächlich einseitig, Top-down und Möglichkeiten zum Austausch gab es kaum. Lange wurde zuerst nur nach einer technischen Lösung gesucht, nach dem Kontakt mit TIMETOACT erschloss sich jedoch schnell der Bedarf nach einer Technologie mit sozialer Komponente, die Peer-to-peer Kommunikation ermöglicht.

Lösung

Auf Empfehlung der TIMETOACT führte die Sparda-Bank München zeitgleich IBM Connections und das IBM Connections Engagement Center (ehemals XCC – Web Content & Custom Apps Extension) ein. So entstand ein brandneues Intranet mit nur einer Plattform: Das „SpardaNet“, in dem Kommunikation und Kollaboration verwoben und nahtlos integriert sind. Es entsteht ein Single Point of Truth, die Fragmentierung ist aufgehoben. Mit dem IBM Connections Engagement Center werden in der kollaborativen Umgebung von IBM Connections unzählige Custom Apps selbst designt, die interne und externe Inhalte einbinden und die Arbeitsumgebung optimieren. Die Consultants erfassten die „Schmerzpunkte“ der Bank – keine Vernetzung, Wissensfragmentierung, mehrere Plattformen – und erarbeiteten ein Social Intranet Konzept, welches sowohl auf die Bedürfnisse einer Bank als auch die ihrer Mitarbeiter zugeschnitten ist. So entstand ein universelles Social Intranet, das jetzt sowohl Sicherheit als auch Vernetzung und Wissen bietet.

Wert für den Kunden

Der neue digitale Arbeitsplatz der Sparda-Bank München bringt eine neue Unternehmenskultur der Kollaboration, Kommunikation und des optimal genutzten „stärkenorientierten“ Arbeitens mit sich. Die von TIMETOACT programmierte und IBM Forms Experience Builder-basierte Kapazitätssteuerung PEPSI eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung. Geschäftsstellen mit ähnlichen Themen oder Herausforderungen haben sich zu Communities zusammengeschlossen, tauschen Erfahrungen aus und ziehen daraus einen Mehrwert. Eine strukturierte Navigation, Foren und eine unternehmensweite Suche machen Wissensaustausch- und Verbreitung einfach und wirkungsvoll. Das gemeinsame, kontextzentrierte Arbeiten an Dateien im SpardaNet erleichtert den Arbeitsalltag und verringert allmählich die Emailfluten. Durch die Wissensvernetzung wird auch der Kundenservice schneller, flexibler und effizienter.

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